Pfingsten und die Brücken

Pfingsten haben wir dieses Jahr mal ganz anders gefeiert:

mit einer norwegischen Seglerfamilie, die wir am Vorabend anhand ihres Joh.3,16 Wimpels als bekennende Christen erkannt hatten. Auf Seglermanier haben wir ans Boot geklopft und beim Vorstellen erwähnt, dass wir mit dem gleichen Bibelvers auf dem Segel unterwegs sind. Sie sind seit einem Jahr mit vier Kindern zwischen 1-8 Jahren auf dem Segelschiff unterwegs. Nach einem gemütlichen Abend auf ihrem Schiff luden wir sie zu einem Pfingstgottesdienst auf unsere Amazing Grace ein. Englisch, deutsch, norwegisch, mit Klavier, Geige und Gesang hatten wir eine tolle Gemeinschaft, obwohl ein weiteres Pfingstsprachenwunder es uns deutlich leichter gemacht hätte 🙂

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Danach ging es mit sportlichem Segelwind durch die Kanäle  des Limfjords, bis wir kurz vor Sonnenuntergang die schöne Stadt Nyköbing erreichten. Dazwischen lag übrigens Brücke Nr. 6

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Mit Rauschefahrt segelten wir am Pfingstmontag unter Brücke Nr. sieben durch. Und da kam sie,….die ungeplante Brücke Nr. 8! Ab diesem Zeitpunkt wurde es richtig unangenehm: kurze hackige Wellen auf den Bug, wo unser Schiff „Achterbahn“ fuhr. Doch wir mussten so weit wie möglich nach Westen, um für den Sprung nach Norwegen bei günstigen Winden bereit zu sein. So kamen wir nachmittags in Lemvig an.

Dort gab es erfreulicherweise den ersten Familienbesuch: mit Sonja und Thomas verbrachten wir einen wunderschönen Abend zusammen.

Wenn es vom Wetter wirklich passt, geht es morgen raus auf die Nordsee für die erste Etappe nach Norwegen. Die Suppe ist schon gekocht….:)

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Robben, Schweinswale und Windräder

Leider haben wir auf die Schnelle keine Bilder der Robben und Schweinswale machen können, aber es ist schon ein tolles Erlebnis, wenn in der Nähe ein neugieriges Köpfchen einer Robbe auftaucht, oder ein Schweinswal, der wie ein größerer Delphin aussieht, immer wieder auftaucht.

Wie sehr wir dieses schöne Wetter genießen! Gestern Abend in Grenaa machten wir noch eine kleine Radtour in den Ort, der aber, außer der schönen Kirche, wenig Reize hat.

Auf dem Weg nach Bötterup kochten wir sogar eine leckere Kartoffelsuppe! Wir hatten Wind von hinten und wenig Welle, so war das kein Problem. Am Abend unternahmen wir einen herrlichen Spaziergang am Strand entlang.Die Findlinge sieht man hier liegen und weiß dann, dass man sich den flachen Stellen im Wasser nur sehr vorsichtig mit dem Schiff nähern darf.

Abenteuer im Kleinen Belt

Wir sind jetzt im Kattegat angekommen. Dazwischen lag Slalomfahren im Kleinen Belt.

Schlangenförmiger Verlauf, drehende böige Winde, Frachter und jede Menge Wochenendwassersportler, sowie zwei Brücken machten die Fahrt durch den Kleinen Belt zu einem Abenteuer. Es hat uns aber riesig Spaß gemacht, denn die 33 sm konnten wir in Rauschefahrt komplett unter Segeln mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit mit 6 Kn zurücklegen. Jetzt liegen wir in Juelsminde im Hafen, mit einer Aussicht, wie in einer Ankerbucht.

Da wurde doch gleich zum ersten Mal das Klavier ausgepackt.