Kabbelige Kaps und Buchten wie Schluchten

Um es vorweg zu nehmen: wir sind seit heute wieder unterwegs. Gestern, als die Winde uns etwas zu kräftig bliesen, haben wir unsere Fahrräder geschnappt und die Gegend flußaufwärts erkundet. Es ist überall das Gleiche: man radelt hin mit Gegenwind, man radelt zurück mit Gegenwind. Es war trotzdem eine wunderschöne Tour auf der Sylvia ihrer Blumenleidenschaft frönen konnte. Wir mussten ganz schön in die Pedale treten, denn zum Pre-Dinner Drink sollten wir pünktlich auf der amerikanischen Luxusyacht neben uns sein. George, Marcy und Gulliver (der Hund) waren wirklich sehr nett, das Schiff auch!!!

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In aller Frühe segelten wir heute los, weil zwei gefürchtete Kaps vor uns lagen. Kap Lindesnes und Kap Lista. Dort steigt der Meeresboden von großer Tiefe rapide an, so dass riesige brechende Wellen entstehen können. Wir passierten sie jedoch bei milden Winden mit etwas kabbeliger See, aber ohne Schrecken.

Auf Hidra (Insel) hatten wir uns eine Bucht ausgesucht (auf der Karte), um die Nacht dort vor Anker zu liegen. Bis 200 m vor der Einfahrt war der Weg nicht zu erkennen, der hinein führt. „Niemals wären wir im Mittelmeer in so was reingefahren!!!!!“ sagte Sylvia. Aber wir fuhren hinein, und auch gleich wieder hinaus, weil sie zwar wunderschön war, aber der Wind ungünstig hineinblies.

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Nur eine halbe Stunde weiter liegt Rassvag, ein Traum – nach wie vor auf Hidra. Weisse Häuser, Felsen, Wälder, Vogelgezwitscher…alles, wie aus dem Bilderbuch. So etwas Idyllisches haben wir wirklich selten gesehen. Und ein Veilchenblumenstrauß ziert unser Achterdeck.

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Ach ja, zu unserem Motor können wir noch nichts Neues sagen. Er funktioniert, aber ob das Kühlwasserproblem behoben ist, können wir erst in ein paar Tagen nach kritischer Beobachtung sagen.

Kommentare

  1. J

    Super schön!!

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